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Cumulonimbus

Cumulonimbus ist die fachspezifische Bezeichnung für Gewitterwolken. Gewitterwolken sind Konvektionswolken von maximaler vertikaler Ausdehnung, d.h. sie reichen im voll ausgebildeten Stadium (Reifestadium) mit ihrer (vereisten) Obergrenze bis an die Tropopause heran.

In mittleren Breiten entspricht dies einer Höhe von 10 bis 12 Kilometer mit höheren Werten in der warmen Jahreszeit, in den tropischen Regionen reichen die Obergrenzen von Gewitterwolken (Tops) bis in Höhen von 18 Kilometern.

Bei besonders dynamischen Gewitterentwicklungen, wie sie vornehmlich in den mittleren und subtropischen Regionen Nordamerikas in Verbindung mit Kaltfronten vorkommen, können die Aufwinde so heftig sein, daß die Wolke die Tropopause kurzfristig durchbrechen kann und überschießt. Man spricht dann von der Bildung eines sog. "Doms". Gewitterwolken, die einen Dom aufweisen, sind aufgrund ihrer großen Dynamik auch nicht selten von Hagel begleitet. Abschließend noch ein Bild mit einem Cumulonimbus im Reifestadium:

Einzelner Cumulonimbus aus dem Flugzeug betrachtet.
Einzelner Cumulonimbus aus dem Flugzeug betrachtet.
Foto: Andreas Fuchs


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