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Das Top-Wetter.de Wetterlexikon

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Feuchtadiabate

Steigt ein Luftpaket mit einer gegebene Feuchte auf, so kühlt es sich aufgrund der Ausdehung trockenadiabatisch ab. Steigt es weit genug auf, so wird irgendwann zwangsläufig die Sättigung erreicht, d.h. es bilden sich Wolken. Da bei dem Prozeß der Kondensation von Wasserdampf latente Wärme freigesetzt wird, kühlt sich das Luftpaket bei seinem weiteren, sog. feuchtadiabatischen, Aufstieg nur noch mit einer geringeren Rate als beim trockenadiabatischen Aufstieg ab.

Hinweis: Der trockenadiabatsiche Temperaturgradient liegt bei etwa -1°C pro 100 Meter Höhendifferenz. Die Trocken- und Feuchtadiabaten sind dann also die diese beiden Prozesse beschreibenden Zustandskurven in einem aerologischen Diagrammpapier (z.B. Stüve-Diagramm, Emagramm, Tephigramm,...)


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