USA - Der Südwesten
Nicht alles, was einem auf 8000 Kilometern am Wegesrand begegnet, läßt sich
ohne weiteres in eine thematische oder räumliche Kategorie stecken. Daher finden Sie hier zum Abschluß
einige Eindrücken, die man so ganz nebenbei aufsammeln kann.
Und nebenbei...
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Erosion an Gebirgen: Das aufgrund der Höhenlage rauhe Klima modelliert die verwitterungsanfälligen
Gebirgszüge auf dem Colorado Plateau zu den verschiedensten Formen. Welche Form genau entsteht, hängt wesentlich
von den betroffenen Gesteinen ab. Manche weiche Kalksteine werden innerhalb sehr kurzer Zeit abgetragen, andere Schichten
hingegen sind wesentlich resistenter. Das Bild liefert ein Beispiel hierfür.
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Erosion und Pedimentflächen: Typisch für die gebirgigen Wüstengebiete im Südwesten des USA sind
Wechsel zwischen nahezu ebenen, mit Geröll beladenen Flächen (Pedimentflächen) und schroff herausragenden
Bergen und Inselbergen. Das Bild zeigt einen solchen Kontrast in der Nähe des Death Valley's am Ostrand der Amargosa Range
in Kalifornien ( siehe auch Death Valley ).
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Erodierte Felsen in Utah: An anderen Stellen haben die Erosionsprozesse an schieferartigen
Gesteinen zur Ausbildung von kuppelförmigen, glatten und unbewachsenen Hügeln geführt. Die auf dem Bild
erkennbare Kuppel hat eine geschätzte Höhe von 10 Metern. Aufgrund der geringen Steigung kann man mühelos auf dem Gipfel
des Hügels klettern.
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Wüstengebiet / Colorado Plateau: Die Wüsten- und Halbwüstengebiete sind weit verbeitet, nicht nur im tiefer gelegenen Westen,
sondern auch auf dem Colorado Plateau. Diese Bild zeigt ein Gebiet, das einige Kilometer nordwestlich vom Lake Powell gelegen ist.
Hier fällt offenbar noch ausreichend Regen, so daß widerstandfähige Gräser überleben können. Die Gräser verhindern durch
ihre Wurzeln eine stärkere "Verwüstung".
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Graupelschauer / Colorado Plateau: Graupel- und Schneeschauer sind charakteristisch für
das Wetter im Frühjahr auf den hochgelegenen Regionen auf dem Colorado Plateau. Dieser Schauer hier entstand
nach einer zuvor durchgezogenen Kaltfront, die in Salt Lake City immerhin rund 20 Zentimeter Neuschnee gebracht hat.
Die Schneemengen in den hochgelegenen Regionen des Colorado Plateaus sind in manchen Jahren beachtlich. Die Schneedecke
kann auf mehrere Meter Dicke anwachsen, so daß viele hochgelegene Straßen im Winter nicht passierbar sind.
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Staubteufel: Staubteufel sind eine nicht selten zu beobachtende Erscheinungen über den scheinbar endlosen, nur
spärlich bewachsenen Flächen. Wie so ein Staubteufel entsteht, können Sie hier nachlesen.
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Balanced Rock: Balacierende Felsen sind ein Verwitterungsprodukt, welches man ebenfalls häufig
im Westen der USA findet. Hier hat die Erosion einem harten Felsblock buchstäblich den Boden unter Füßen weggezogen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Felsen so instabil lagert, daß er ins Tal abstürzt. Dann kann es für Wanderer
sehr gefährlich werden.
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Gute Fernsicht auf dem Colorado Plateau: Auf dem Colorado Plateau, in gut 2000 Metern Höhe über
NN, kann man an vielen Tagen eine
hervorragende Fernsicht genießen, da die Luft extrem klar ist. Leider bedingt dies auch, daß die
gefährliche UV-Strahlung hier sehr hoch ist, so daß ein Sonnenbrand ohne eine starke Sonnencreme praktisch
zu allen Jahreszeiten vorprogrammiert ist.
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Sunset: Die Sunsets im Westen der USA sind ebenfalls bedingt durch die sehr klare Luft,
ungewohnt für den Mitteleuropäer. Bis die Sonne unter dem Horizont verschwunden ist, ist es sehr hell.
Danach wird es dann aber in einer knappen halben Stunde stockdunkel. Längere Dämmerungsphasen
treten nur bei schlechtem Wetter auf, da dann das Sonnenlicht stärker in der Atmosphäre gestreut wird.
Auf dem Bild erkennt man im übrigen eine kleine Hebungskappe (pileus) an einer Cumuluswolke.
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