USA - Der Südwesten
Durch die Zündung der ersten Atombombe im Jahre 1945 erlangten die weißen Gipsdünenfelder im Süden New Mexikos einen großen,
negativen Bekanntheitsgrad. White Sands ist einzigartig, nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so ausgedehnte Gipsdünenfelder hier.
White Sands National Monument
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Ausgetrockneter Lake Lucero: White Sands National Monument liegt in einem abflußlosen Tal, dem Tularosa Tal, das
von den Höhenzügen der San Andres Mountains im Westen und der Sacramento Mountains im Osten eingekesselt wird.
In diesem Tal sammelt sich zeitweilig das mit Gips angereicherte Regenwasser von der Berghängen. Da es selten
regnet, verdunstet das Wasser rasch und legt den See trocken. Dabei kristallisiert der Gips aus und bildet Gipskrusten (siehe Bild).
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Anpassung der Vegetation in den Dünen: Die Vegetation in den weißen Gipsdünen hat ständig mit dem Treibsand zu kämpfen, der
die Dünen wandern läßt. Die Pflanzen müssen rasch wachsen, um nicht von den Dünen verschluckt zu werden. Die Soaptree-Yucca-Palme (siehe Bild)
kann dazu bis zu 30 cm pro Jahr wachsen und dadurch ihre Blätter ständig über dem Sand halten.
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Anpassung der Vegetation in den Dünen: Andere Pflanzen wachsen mit der Düne in die Höhe, und während dieses Wachstums bilden
sie ein sehr dichtes Wurzelwerk aus, das den Sand einfach festhält, wenn die Düne weiterwandert. Dies eine extreme Form der
Anpassung der Vegetation an die schwierigen Lebensbedingungen im Dünenfeld.
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Claret Cup Kaktus: Wie überall in den Wüstengebieten im Südwesten der USA wachsen auch im Tularosa Tal
Kakteen, die zum Teil prächtige Blüten entwickeln. Die meisten Kakteen blühen dabei im Frühjahr, wie hier ein
Claret Cup Kaktus Ende April 2002. Die einzelnen Blüten haben rund 5 cm Durchmesser.
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Endemische Fauna: Auch die Tierwelt hat sich stark an das Leben in den weißen Gipsdünenfeldern angepaßt. Es gibt hier
eine ganze Reihe von endemischen Tierarten,
d.h. sie kommen nirgendwo sonst auf der ganzen Erde vor. Dazu zählt auch diese blau schillernde Eidechse, die
sich tagsüber wie die meisten anderen Tiere zum Schutz vor der harten Sonneneinstrahlung meist im Sand vergräbt.
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Dünenformen: Je nach Windrichtung und Stärke bilden sich unterschiedlich geformte Dünen aus. Aber nicht nur der Wind bestimmt
die Form einer Düne, sondern auch Pflanzen, die mit ihrem Wurzelwerk Sand an bestimmten Stellen festhalten und so die Form
einzelner Dünen mitgestalten. Auf dem Bild sind parabolische Dünen zu sehen.
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Zentrales Dünenfeld: Im zentralen Teil des Dünenfeldes verändern sich die Bedingungen so rasch, dass hier Pflanzen keine
Chance mehr haben, sich ausreichend schnell anzupassen. Hier sieht man nur noch weiße Sanddünen, die irgendwie an Bilder
von der Mondoberfläche erinnern.
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Sunset über dem Dünenfeld: Eine sehr eindrucksvolle Lichtstimmung ergibt sich in White Sands National Monument am Abend.
Dies ist auch der Zeitpunkt, in dem viele Tiere ihre Verstecke verlassen und auf Nahrungssuche gehen. Mit ein wenig Geduld lassen sich
die Tiere dann beobachten.
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Sunset über dem Dünenfeld: Möchte man ohne Park-Ranger am Abend durch die Dünen wandern, so muß man
sich in ein dafür vorgesehenes Buch eintragen, in dem man seinen Namen und den Zeitpunkt des Aufbruchs in die
Dünen einträgt. Unsinnig ist das sicher nicht, da man in den Dünen rasch jede Orientierung verliert und ggfs.
den Ausgangspunkt der Wanderung nicht vor Einbruch der Nacht wiederfindet. Dann wird man von den Rangern
gesucht und zurück zum Parkeingang gebracht.
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Endlose Dünen: Dieses Bild macht deutlich, wie schwer die Orientierung in den Dünenfeldern tatsächlich ist - es sieht alles
irgendwie gleich aus. Daher wurden an einigen Stellen Orientierungshilfen gebaut, an die man sich nicht nur aus Sicherheitsgründen
halten sollte, sondern auch um die Tier- und Pflanzenwelt nicht ein unkoordiniertes Kreuz- und Querwandern unnötig zu stören.
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