Die Brockenbahn erklimmt den sagenumwobenen, 1142 Meter hohen Brocken (höchster Gipfel des Harzes) seit Juli 1992.
Die Dampflok bringt mit rund 700 PS eine ordentliche Kraft auf die Schienentrassen, die es
ihr ermöglicht, als reine Adhäsionsbahn ohne Zahnräder oder ähnliche Hilfsmittel auszukommen.
Gerade im Winter ist eine Bahnfahrt im schneereichen
Oberharz von besonderem Reiz. Bild vergrößern >>
Schneebedecktes Bachbett
Wer im Winter den Aufstieg durch das Eckerloch zum Brocken wagt, der bewegt sich die meiste Zeit an einem tief verschneiten Bach
Richtung Gipfel. Zahlreiche rundliche Granitblöcke, die typische sind für den Hochharz, zeichnen sich durch die
rund 50 Zentimeter dicke Schneedecke ab. Bild vergrößern >>
Hohe Schneelast
Die Bilder entstanden Ende Januar 2004. Zu diesem zeitpunkt hatten tagelange Schneefälle die Schneedecke im Hochharz auf gut einen
Meter anwachsen lassen. Auf dem Brockenplateau selber wurden sogar 180 Zentimeter Schnee gemessen.
Die Bäume litten stark unter der enormen Schneelast und zahlreiche Äste und Zweige brachen ab.
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Wintertraum
Tief verschneite Fichten bieten einen traumhaften Anblick. Wie mit dicker Watte bedeckt
sehen die Bäume aus. So manch kleinerer Baum ist vor lauter Schnee fast gar nicht mehr zu sehen.
Die Aufnahme entstand in etwa 800 Meter, oberhalb des beliebten Aufflugsortes Schierke am Fuße des Brocken.
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Lichtspiel
Beim Aufstieg auf den Brocken zeigen sich am späten Nachmittag am Horizont interessant durch Sonnenstrahlen
aufleuchtende Himmelspartien. Auf dem farbigen Hintergrund kommen die schneebedeckten Fichten des Hochharzes
silhouettenartig zur Geltung.
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Mächtige Eiszapfen
Solche mächtigen, gut einen Meter langen Eiszapfen können für Fußgänger lebensgefährlich sein, wenn Sie
plötzlich von einer Dachkante abbrechen und beschleunigt zu Boden stürzen. Besonders gefährlich wird es, wenn Tauwetter einsetzt und
die Zapfen gleich reihenweise wie Dolche von den Dachkanten herabstürzen.
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180 Kilometer Fernsicht
Ende Januar bot sich vorübergehend einmal eine nahezu unglaubliche Fernsicht auf dem Brocken - mehr als 180 Kilometer konnte man
in die Ferne blicken. Fast schon ein kleines Wunder in Anbetracht der Tatsache, dass der Brocken an über 300 Tagen im Jahr in
dichtem Nebel verweilt. Im Vordergrund ist das tief verschneite Brockenplateau zu erkennen.
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Bizarrer Rauhreif
Durch den tagelangen Nebel haben sich dicke Rauhreifansätze an Gegenständen und Vegetation gebildet.
Manche Bäume erinnern an bizarre Eisskulpturen, die ein Künstler erschaffen haben könnte.
Das Bild macht auch deutlich, mit welch rauhen klimatischen Bedingungen die Vegetation nahe dem Brockenplateau zu
kämpfen hat.
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Brockenherberge
Das dunkte, rechteckige Gebäude rechts ist die Brockenherberge. Die Brockenherberge
ist Norddeutschlands höchst gelegenes Hotel-Restaurant. Das Gebäude ist gleichzeitig auch der älteste und
ersten Fernsehturm der Welt. Von 1973 bis 1976 wurde ein neuer moderner Fernsehturm gebaut (auf dem Bild links neben dem alten)
für das zweite Programm des DDR-Fernsehens. Heute wird er zur Ausstrahlung des ZDF genutzt.
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1142 Höhenmeter
Obschon das Brockenplateau "nur" 1142 Meter über dem Meeresspiegel liegt, entsprechen
die klimatischen Bedingungen in etwa denen der nordalpinen Höhenstufe um 2000 Meter.
Verantwortlich hierfür ist nicht zuletzt auch der extrem rauhe Wind, der häufig schon bei
schwachen Sturmtiefs, die man im Flachland kaum bemerkt, mit voller Orkanstärke weht.
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Schneemänner?
Es ist schon erstaunlich, wie mächtig die Rauhreifansätze auf dem Brocken sein können. Bei dieser Baumgruppe
könnte man auch vermuten, dass hier 3 Wanderer im Schneesturm steckengeblieben sind und durch Frost und Eis
erstarrt sind. Auf dem Brockenplateau befindet sich die natürliche Waldgrenze. Auch dies unterstreicht die
rauhen Bedingungen hier oben.
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Brockenbahnhof
Dieses Bild zeigt das Gebäude des Brockenbahnhofs. Mit einer Höhe von 1125 Metern über NN ist dieser Bahnhof
der höchstgelegene Bahnhof aller deutschen Adhäsions-Schmalspurbahnen.
Im Regelzugverkehr fahren Züge ab Nordhausen und Wernigerode; Zusteigemöglichkeiten bieten
sich aber auch an allen anderen Bahnhöfen und Haltepunkten.
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Wetterstation Brocken
Vor 100 Jahren, am 31. Mai 1896, ist die Wetterstation auf dem Brocken im Harz feierlich eröffnet worden.
Durch den mehr als 100 jährigen Messzeitraum in nahezu freier Atmosphäre gehört diese bemannte Wetterstation, die vom Deutschen
Wetterdienst betrieben wird, zu den wichtigsten Wetterstationen in Deutschland.
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