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| Der Name deutet bereits darauf hin: Diese Wolke ist eine Mischform zwischen schicht- und haufenförmiger Wolke. Stratocumuluswolken entstehen in der Regel aus Stratuswolken, die durch Bodeneinflüsse und turbulente Winde in kleine Ballen oder Schollen gegliedert sind. Die einzelnen Ballen weisen dabei eine größere horizontale als vertikale Ausdehnung auf und besitzen im Gegensatz zu Cumuluswolken unscharfe Ränder. |
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Nimbostratus (Ns)
| Der Nimbostratus ist die typische Regenwolke, die den langanhaltenden, gleichmäßigen, im Volksmund unter der Bezeichnung Landregen bekannten Niederschlag bringt. Im Winter bringt diese Wolke auch im Tiefland häufig langanhaltende Schneefälle, die in Verbindung mit einer Warmfront stehen. Treten unterhalb einer Nimbostratuswolkenschicht kleine Wolkenfetzen auf, so bezeichnet man diese als pannus. |
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Cumulonimbus (Cb)Dies ist die Wolke mit der größten internen Dynamik und der mächtigsten vertikalen Ausdehnung. Der Cumulonimbus ist die typische Gewitterwolke. Sie reicht von den untersten Schichten (weshalb sie zu den tiefen Wolken gezählt wird) bis in die höchsten Schichten hinein. Dementsprechend bestehen Cumulonimben in ihren unteren Bereichen nur aus Wassertröpfchen, in den oberen Bereichen jedoch vorwiegend aus Eisteilchen. Da Teile der Wolke aus tieferen Luftschichten durch starkes Aufquellen rasch in höhere gelangen, können kurzfristig auch in großen Höhen noch vorwiegend Wasserteilchen vorliegen. Diese stark unterkühlten Wassertröpfchen gefrieren jedoch meist innerhalb weniger Minuten, wodurch die typischen scharfen Rändern, durch die Wasserquellwolken gekennzeichnet sind, verwischen.
| An der Tropopause fließt die Wolke dann wie an einer unsichtbaren Wand horizontal auseinander und bildet dann eine typische Ambossform. Interessant ist, das man einen weit entfernten Cumulonimbus nur schwer von hoher Cirrostratusbewölkung unterscheiden kann, da man aufgrund des gerade über Land recht hohen Gehalts an Schwebeteilchen in den unteren Luftschichten oder vorweglaufende tiefere Wolken die dunkle Wolkenbasis erst recht spät sehen kann. Daher kommt es so häufig vor, daß man im Sommer von einem scheinbar plötzlich auftauchenden Cumulonimbus mit einem Gewitterschauer überrascht wird. |
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Bildet sich die Wolke dagegen direkt über einem, so merkt
man das bereits frühzeitig durch die große
Dunkelheit der Wolkenuntergrenze.
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